Dass es Traumata gibt, ist eine Tatsache des Lebens. Sie müssen jedoch nicht zur lebenslänglichen Strafe werden.“               Peter Levine

Traumatherapie

Als psychisches, seelisches oder mentales Trauma oder Psychotrauma wird in der Psychologie eine seelische Verletzung bezeichnet. Das Wort Trauma kommt aus dem Griechischen und bedeutet allgemein Verletzung.

 

Manchmal bedarf es der Hilfe von Therapeuten oder Beratern mit viel Erfahrung und professioneller Distanz zum Erlebten, damit Sie die eigene Stärke wieder richtig nutzen können:

  • zum Wiederfinden alter und neuer Fähigkeiten

  • für einen gezielten Umgang mit den Auswirkungen

  • um mit Alpträumen, Wiedererlebenssituationen, Erinnerungen besser zurecht zu kommen

  • um die eigenen Reaktionen begreifen und einordnen zu können

  • damit endlich mal jemand zuhört

  • zur Stabilisierung im Alltag

  • um die Erinnerungen gemeinsam aus sicherer Distanz zu betrachten und zu verarbeiten

 

Traumaexposition
Manchmal, aber nicht immer, ist es wichtig, sich noch einmal das alte Geschehen anzuschauen, noch einmal durch die Situationen und Gefühle zu gehen, um sie endgültig hinter sich lassen zu können. Dafür ist es wichtig, stabil und mit gutem Abstand zum Erleben zu sein.


Wenn alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen sind und es für beide Seiten stimmig ist, führen wir die sogenannte Expositionsarbeit mithilfe verschiedener traumatherapeutischer Techniken durch. Ich arbeite dabei mit verschiedenen Techniken, z. B. mit den neurointegrativen Techniken EMDR oder Brainspotting.

 

Das Große ist nicht dies oder das zu sein, sondern man selbst zu sein.“

Sören Kierkegaard

EMDR

Eye Movement Desensitization and Reprocessing, auf Deutsch: Desensibilisierung und Neuverarbeitung mit Augenbewegungen.


EMDR ist eine Methode mit der traumatische Erlebnisse und Traumafolgestörungen behandelt werden können. EMDR stößt die in jeden Menschen inne wohnenden Selbstheilungssysteme an und so können belastende Ereignisse nicht-sprachlich verarbeitet werden. Mit Hilfe geleiteter Augenbewegungen wird dieser Prozess in Gang gesetzt und hilft dadurch belastende Symptome aufzulösen.

Ich wende EMDR an

  • zur Auflösung von akuten und chronischen Traumatas und deren Folgen.

  • zur Bewältigung der Auswirkungen belastender Lebenserfahrungen wie Verlusterlebnisse, negativen Prüfungserfahrungen, schmerzhaften und unverarbeiteten Trennungen.

  • bei chronischen Schmerzen.

Brainspotting

Brainspotting ist ein körperzentrierter Ansatz. Es ist eine sehr zielgerichtete Behandlungsmethode, um die Quellen emotionalen oder körperlichen Schmerzes, von Trauma, Dissoziation und einer Reihe anderer Symptome zu finden, zu verarbeiten und zu lösen. Demnach leistet Brainspotting beides gleichzeitig, Diagnostik und Behandlung.

 

Brainspotting ist ein neurobiologisches Instrument, das im Rahmen einer klinisch-therapeutischen Beziehung unterstützend eingesetzt werden kann.

 

Im Brainspotting wird der innere Zugang zum traumatisierenden Material über die äussere Blickrichtung des Klienten gesteuert. Mit Brainspotting ist daher eine sehr behutsame Traumaverarbeitung möglich.

 

Ich wende Brainspotting auch bei anderen Thematiken an, wie z. B.   

Versagens- und Prüfungsängsten, Phobien und Panikattaken,  Psychosomatischen Erkrankungen und chronischen Schmerzen.

 

PsychoOnkologie

Psychoonkologie (aus Psychologie und Onkologie) bezeichnet die psychologische Betreuung von Krebspatienten. Eine weitere Bezeichnung ist Psychosoziale Onkologie.

 

Im Betreuungs- oder Therapiekontext wird mittels unterschiedlicher Techniken, beispielsweise durch Krisenintervention, ressourcenorientierte Interventionen oder durch imaginative Verfahren und die Arbeit mit Metaphern, der Patient unterstützt, bei seiner Krankheitsverarbeitung. Ziel dabei ist, die Kompetenz des Patienten, mit der Krankheit klarzukommen, zu stärken. Hierbei wird – soweit möglich – auch das persönliche soziale Umfeld der betroffenen Person integriert.

 

Eine psychoonkologische Versorgung sollte in allen Phasen der Erkrankung sichergestellt sein, also während der Akutbehandlung, der Rehabilitation und gegebenenfalls auch während des Sterbeprozesses.

 

 

Wir wollen nichts mehr, als uns lebendig zu fühlen.“    -   Laurence Heller

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Heilkundliche Psychotherapie* - Vivien Kaindl
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